ich bin über woody allen, der ihn in und außerhalb seines eigenen werks ständig beinahe anbetet, auf den schwedischen regisseur ingmar bergman
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gestoßen und halte ihn nun - nachdem ich vier filme (das siebente siegel, herbstballade, licht im winter, wilde erdbeeren) von ihm gesehen habe und weitere vier bereits zum ansehen bereitliegen für den (für mich persönlich) wichtigsten regisseur.
es gibt viele gute filme und so manchen film, der dem zuschauer in besonderer weise nahegeht. aber es gibt nur ganz wenige filme, mit denen der zuschauer sich vollkommen auseinandersetzen kann, in die er aufgesaugt wird, die anzusehen für ihn so unterschiedslos real wie sein eigenes leben ist. so geht es mir mit bergmans filmen. die themen und dialoge sind so nachvollziehbar, so lebendig und so menschlich und gleichzeitig so unauslotbar tief - bei bergman ist kunst leben und leben kunst. und darsteller, musik, kamera, bild, schnitt, all das filmische ist in seinem werk aufs organischste miteinander verwoben. bergman sehen heisst nicht: filme sehen. es heisst empfinden.
ich überlege ernsthaft, schwedisch zu lernen, um bergmans worte auch im original hören zu können. denn er hat so viel zu sagen...


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